1. Spielregeln klar festlegen! Sofortige telefonische Krankmeldung anordnen. Mitbestimmung beachten: Generelle Attestpflicht löst Mitbestimmungsrechte des BR aus. Monitoring: Muster erkennen, Fehlzeiten dokumentieren, Kalenderabgleich mit Randtagen (montags/freitags) oder Tagen vor und nach Urlaub.
2. Nichterscheinen? Direkt handeln! Noch am selben Tag kontaktieren und nachhaken (Anruf/Mail/Chat). Gesprächsnotiz für die Personalakte.
3. Attest ab Tag 1 – aber nur im Einzelfall! Bei konkreten Verdachtsmustern AU ab Tag 1 verlangen. Entscheidung begründen und dokumentieren, Verhältnismäßigkeit wahren.
4. Zweifel an der AU? MDK einschalten! Bei begründeten Zweifeln Gutachten über den Medizinischen Dienst der Krankenkassen veranlassen. Konkrete Zweifel benennen (z. B. Häufung vor langen Wochenenden).
5. Konsequent Rückkehrgespräche führen! Nach Rückkehr nachhaken, wie es um die Gesundheit steht. Keine Diagnosen erfragen.
Klare Regeln, schnelle Reaktion, saubere Dokumentation – damit halten Sie den AU-Prozess rechtssicher und reduzieren langfristig Ihre Fehltage im Unternehmen.





