Informationen zur Datenverarbeitung nach Art. 13 und 14 DSGVO

1 Allgemeines

Die Kanzlei ASG | Asche Stein Glockemann Verstl Wiezoreck bietet in den Bereichen Rechtsberatung, Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung ihren Mandanten Beratungskompetenzen unter einem Dach. Unsere Anwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer arbeiten eng vernetzt zusammen, um optimale Synergien zu entwickeln. Die Leistungen der Kanzlei umfassen dabei im Wesentlichen

  • Rechtsberatung: beratende und forensische Tätigkeiten, gerichtliche Verfahren
  • Steuerberatung: beratende Tätigkeiten und Compliance (Erstellung von Buchhaltungen, Jahresabschlüssen und Steuererklärungen)
  • Wirtschaftsprüfung: beratende Tätigkeiten, Erstellung von Jahresabschlüssen, gesetzliche und freiwillige Abschlussprüfungen

Dabei werden auch personenbezogene Daten von Mandanten, Prozessgegnern, Interessenten etc. verarbeitet.

Mit diesen Informationen zur Datenverarbeitung informieren wir Sie über die Verarbeitung Ihrer Daten in unserer Kanzlei und die Ihnen zustehenden datenschutzrechtlichen Ansprüche und Rechte im Sinne der Art. 13 und 14 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Hinweise zur verantwortlichen Stelle und dem Datenschutzbeauftragten entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung auf dieser Homepage: https://www.aschestein.de/de/datenschutz.

1.1 Verarbeitungszwecke und woher die Daten stammen

Wir verarbeiten Ihre personenbezogenen Daten (kurz „Daten") ausschließlich auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen.

In der Regel erhalten wir Daten von unseren Mandanten selbst. Daten von Prozessgegnern werden im Rahmen von Rechtsstreitigkeiten bzw. bei Gerichtsprozessen durch die Gegenseite mitgeteilt.

Daten von Bewerbern erhalten wir persönlich, über die Agentur für Arbeit, über Webportale oder Personalvermittler.

1.2 Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten verarbeitet?

Wir verarbeiten Ihre Daten

  • zur Erfüllung von (vor-)vertraglichen Pflichten gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO. Diese Daten müssen Sie uns zur Verfügung stellen, sonst ist eine Zusammenarbeit nicht möglich.
  • zur Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO, die sich z. B. aus dem Handelsrecht, Steuerrecht, Strafrecht oder dem Verfahrensrecht ergeben. Auch diese Daten müssen Sie uns zur Verfügung stellen, weil eine Zusammenarbeit sonst nicht möglich ist.
  • zur Wahrung berechtigter Interessen (Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO): Aufgrund einer Interessenabwägung kann eine Datenverarbeitung über die eigentliche Erfüllung des Vertrags hinaus zur Wahrung berechtigter Interessen von uns oder Dritten erfolgen. Eine Datenverarbeitung zur Wahrung berechtigter Interessen erfolgt beispielsweise in folgenden Fällen:
    • Werbung oder Marketing
    • Maßnahmen zur Geschäftssteuerung und Weiterentwicklung von Dienstleistungen
    • Daten, die wir von Ihnen im Rahmen unserer Geschäftsbeziehung (z. B. in Kundengesprächen) erhalten haben
    • Führen einer Kundendatenbank
    • im Rahmen der Rechtsverfolgung
    • Nutzung von Webapplikationen
  • im Rahmen Ihrer Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO): z. B. für den Erhalt von Newslettern, Speicherung von Bewerberdaten für eine längere Zeit.
  • Daten von Bewerbern verarbeiten wir aufgrund § 26 BDSG.

1.2.1 Widerrufsrecht
Eine Einwilligung ist stets freiwillig. Wird sie nicht erteilt, entstehen keine Nachteile. Ihre Einwilligung kann jederzeit ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen oder abgeändert werden. Bereits erfolgte Datenverarbeitungen bleiben davon unberührt. Bitte senden Sie Ihren Widerruf entweder an unsere postalische Adresse oder an kanzlei@aschestein.de oder kommen Sie gerne auch vorbei.

1.3 Verarbeitung personenbezogener Daten zu Werbezwecken

Der Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten für Werbezwecke können Sie jederzeit widersprechen. Nutzen Sie dazu bitte die oben angegebene Adresse oder die E-Mailadresse kanzlei@aschestein.de.

Wir sind unter den gesetzlichen Voraussetzungen des § 7 Abs. 3 UWG berechtigt, die E-Mail-Adresse von Mandanten, die bei Vertragsabschluss angegeben wurden, zur Direktwerbung für eigene ähnliche Dienstleistungen zu nutzen.

Wenn Sie keine Werbung per E-Mail von uns erhalten möchten, können Sie der Verwendung Ihrer Daten zu diesem Zweck jederzeit widersprechen. Eine Mitteilung in Textform an kanzlei@aschestein.de reicht hierfür aus.

1.4 Wer erhält Ihre Daten?

Wenn wir einen Dienstleister im Sinn einer Auftragsverarbeitung einsetzen, bleiben wir dennoch für den Schutz Ihrer Daten verantwortlich. Sämtliche Auftragsverarbeiter sind vertraglich dazu verpflichtet, Ihre Daten vertraulich zu behandeln und nur im Rahmen der Leistungserbringung zu verarbeiten. Die von uns beauftragten Auftragsverarbeiter erhalten Ihre Daten, sofern diese die Daten zur Erfüllung ihrer jeweiligen Leistung benötigen. Diese sind z. B. IT- Dienstleister, die wir für Betrieb und Sicherheit unseres IT-Systems benötigen sowie Softwareanbieter für die Durchführung unserer Geschäftsprozesse.

Im Rahmen des Mandats können im Einzelfall personenbezogene Daten an andere Partner weitergegeben werden. Dies geschieht im berechtigten Interesse aller Beteiligten.

Darüber hinaus übermitteln wir Ihre personenbezogenen Daten an weitere Empfänger außerhalb der Kanzlei, soweit dies zur Erfüllung unserer vertraglichen und gesetzlichen Pflichten erforderlich ist (z. B. Gerichte, Gegenseiten, Behörden).

1.5 Datenübermittlung in Drittländer

Grundsätzlich werden von uns keine Daten an ein Drittland übermittelt. Eine Übermittlung findet im Einzelfall nur auf Grundlage eines Angemessenheitsbeschlusses der Europäischen Kommission, Standardvertragsklauseln, geeigneter Garantien oder Ihrer ausdrücklichen Zustimmung statt.

1.6 Wie lange werden Ihre Daten gespeichert?

Daten von Mandanten werden nach Beendigung der Zusammenarbeit von ASG in der Regel nach 10 Jahren gelöscht. Einzelne Daten können aus gesetzlichen, steuerlichen oder handelsrechtlichen Gründen anderen Speicherpflichten unterliegen und dürfen erst nach Ablauf dieser gesetzlichen Pflichten gelöscht werden.

Bei Rechtsstreitigkeiten, bei denen die Daten als Beweis benötigt werden, werden die Daten erst nach Beendigung der Rechtsstreitigkeiten gelöscht.

Daten von Bewerbern werden in der Regel nach 6 Monaten gelöscht, eine längere Aufbewahrung erfolgt nur mit der Einwilligung des Bewerbers.

2 Nutzung von Microsoft 365

Wir nutzen Microsoft 365 von Microsoft zur Durchführung unserer Büroarbeiten sowie zur Kommunikation für Telefonkonferenzen, Online-Meetings, Videokonferenzen und zur Online-Zusammenarbeit. Unser berechtigtes Interesse besteht in der Vereinfachung von IT-Prozessen, der internen und externen Kommunikation, der Bearbeitung von Anfragen, der Steigerung der Effizienz sowie der Förderung unternehmensübergreifender Zusammenarbeit.

Microsoft 365 ist ein Service der Microsoft Ireland Operations Limited, One Microsoft Place, South County Business Park, Leopardstown Dublin 18, Ireland.

Bei der Nutzung von Microsoft 365 werden auch personenbezogene Daten verarbeitet. Dafür haben wir einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Microsoft geschlossen. Ein entsprechender Auftragsverarbeitungsvertrag ist in den Online Service Terms (OST) enthalten.
https://www.microsoft.com/de-de/servicesagreement
https://www.microsoft.com/en-us/licensing/product-licensing/products

2.1 Kategorien der verarbeiteten Daten und Rechtsgrundlagen

Bei der Nutzung von Microsoft 365 verarbeitet Microsoft eine Vielzahl von Daten.

  • Daten zur Funktionalität
  • Lizenzdaten
  • Diagnosedaten (Telemetrie)
  • technischer Support
  • kontinuierlichen Verbesserung
  • Verarbeitung für legitime Geschäftstätigkeiten von Microsoft

Welche personenbezogenen Daten genau verarbeitet werden, hängt vom Einzelfall ab:

  • Ihre IP-Adresse, mit der der Zugriff auf die Anwendungen von Microsoft 365 erfolgt. Die Rechtsgrundlagen hierzu ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO.
  • Der Benutzername (Zugangsdaten zu den Microsoft 365 Anwendungen), Informationen zu Ihrer Person, die Sie als Nutzer, Absender, Empfänger von Daten innerhalb der Microsoft 365 Welt kennzeichnen. Daten im Rahmen der sog. Multifaktor-Authentifizierung, die Sie selbst in Ihrem Microsoft Account hinterlegt haben (z. B. optional die (private) Handynummer). Die Rechtsgrundlage hierzu ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO.
  • Weitere freiwillige Daten (wie z. B. ein von ihnen hinterlegtes Profilbild) sind ebenfalls in Ihrem Profil jederzeit einsehbar. Diese Informationen sind in Ihrem Profil, aber insbesondere auch in Outlook für Sie und andere Nutzer von Microsoft 365 jederzeit sichtbar und können von Ihnen individuell angepasst werden. Die Rechtsgrundlagen hierzu ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO.
  • Nutzungsdaten: Hierunter sind insbesondere Kommunikationsinhalte (Text, Audio, Video), von Ihnen oder erstellte Dateien zu verstehen. Dies ist abhängig von der von Ihnen genutzten Anwendung in Microsoft 365 (Teams). Die Rechtsgrundlagen hierzu sind Art. 6 Abs. 1 Buchst. b und f DSGVO.

2.2 Empfänger von Daten

Eine Weitergabe Ihrer personenbezogenen Daten ohne Ihre ausdrückliche vorherige Einwilligung erfolgt neben den explizit in dieser Datenschutzerklärung genannten Fällen lediglich dann, wenn es gesetzlich zulässig bzw. erforderlich ist.

2.2.1 Datenübermittlungen in Drittländer
Eine Datenverarbeitung außerhalb der Europäischen Union (EU) erfolgt im Allgemeinen nicht, da wir unseren Speicherort auf Rechenzentren in der Europäischen Union beschränkt haben. Ausgenommen hiervon sind jedoch Telemetrie- oder Diagnosedaten, die Supporthotline und mögliche weitere Daten, die im Verantwortungsbereich von Microsoft außerhalb der EU verarbeitet werden.

Weiterhin kann auf Grund rechtlicher Verpflichtungen eine Weitergabe oder Offenlegung personenbezogener Daten an Dritte (insbesondere Behörden), auch in Drittländer (USA) mit einem abweichenden Datenschutzniveau erfolgen.

Zur Erreichung des erforderlichen sicheren Datenschutzniveaus wurden, neben internen organisatorischen Maßnahmen, mit Microsoft die sogenannten Standardvertragsklauseln (SCC) abgeschlossen, welche Bestandteil des Data Protection Addendum (DPA) als Anhang der oben genannten OST sind.

2.3 Profiling, automatisierte Entscheidungsfindung

Die Daten werden von uns NICHT für Profiling, automatisierte Entscheidungsfindungen, Datenanalysen, Marktforschungen oder Werbung genutzt.

2.4 Verschlüsselung

Daten werden bei der Übertragung und im Ruhezustand verschlüsselt. Dies umfasst Nachrichten, Dateien (Video, Audio etc.), Besprechungen und andere Inhalte. Teams verwendet darüber hinaus TLS und MTLS zum Verschlüsseln von Chatnachrichten. 

2.5 Speicherdauer bzw. Kriterien für die Festlegung dieser Dauer

Falls ein Benutzer (oder ein Administrator im Namen des Benutzers) die Daten löscht, wird Microsoft dafür sorgen, dass alle Kopien der persönlichen Daten innerhalb von 60 Tagen gelöscht werden.

Wird ein von Microsoft angebotenen Diensts beendet, werden die entsprechenden persönlichen Daten zwischen 60 und 180 Tagen nach Einstellung des Dienstes gelöscht. Wir löschen personenbezogene Daten grundsätzlich dann, wenn kein Erfordernis für eine weitere Speicherung besteht. Ein Erfordernis kann insbesondere dann bestehen, wenn die Daten noch benötigt werden, um vertragliche Leistungen zur erfüllen, Gewährleistungs- und ggf. Garantieansprüche prüfen und gewähren oder abwehren zu können. Microsoft hat dann der Anforderung des Unternehmensadministrators Folge zu leisten.

Im Falle von gesetzlichen Aufbewahrungspflichten kommt eine Löschung erst nach Ablauf der jeweiligen Aufbewahrungspflicht in Betracht.

2.6 Zusätzliche Informationen für Microsoft Teams

Wir nutzen das Tool „Microsoft Teams“, um Präsentationen, Besprechungen, Gemeinsame Projektbearbeitung, Team-Meetings, Konferenzen, Schulungen und Seminare durchzuführen.

Art der Daten

  • Aktivitätsdaten
  • Benutzerdaten (Benutzername, Profilbild)
  • Tele-, und Videodaten
  • Kontaktdaten
  • Meeting Daten (Thema, Teilnehmer IP-Adressen, Geräte-/Hardware-Informationen)
  • Nutzerdaten (Dateien zur gemeinsamen Bearbeitung, Chatdaten)

Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung bei der Durchführung von „Online-Meetings“ ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO, soweit die Meetings im Rahmen von Vertragsbeziehungen durchgeführt werden. Sollte keine vertragliche Beziehung bestehen, ist die Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht an der effektiven Durchführung von Online-Meetings.

Eine Aufzeichnung von Audio- oder Videoinhalten erfolgt nur mit Ihrem Einverständnis, Sie werden darauf jeweils im Vorfeld hingewiesen. Die Rechtsgrundlagen hierzu ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO.

Weitere Informationen zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten in Microsoft Teams finden Sie oben oder hier: https://docs.microsoft.com/de-de/microsoftteams/teams-privacy.

3 Nutzung von ZOOM

Wir nutzen das Online-Konferenz-Tool „ZOOM“, um Präsentationen, Besprechungen, Gemeinsame Projektbearbeitung, Team-Meetings, Konferenzen, Schulungen und Seminare durchzuführen. Anbieter ist ZOOM Video Communications, 55 Almaden Boulevard, 6th Floor, San Jose, CA 95113.

Wir haben mit dem Anbieter von Zoom einen Auftragsverarbeitungsvertrag geschlossen. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung bei ZOOM finden Sie hier: https://zoom.us/docs/de-de/privacy-and-legal.html und hier https://zoom.us/de-de/gdpr.

3.1 Kategorien der verarbeiteten Daten und Rechtsgrundlagen

Bei der Nutzung von ZOOM werden verschiedene Datenarten verarbeitet. Der Umfang der Daten hängt dabei auch davon ab, welche Angaben zu Daten Sie vor bzw. bei der Teilnahme an einer Online-Konferenz machen.

Folgende personenbezogene Daten sind Gegenstand der Verarbeitung:

  • Angaben zum Benutzer: Vorname, Nachname, Telefon (optional), E-Mail-Adresse, Passwort, Profilbild (optional), Abteilung (optional)
  • Meeting-Metadaten: Thema, Beschreibung (optional), Teilnehmer-IP-Adressen, Geräte-/Hardware-Informationen
  • Aufzeichnungen: MP4-Datei aller Video-, Audio- und Präsentationsaufnahmen, M4A-Datei aller Audioaufnahmen, Textdatei des Online-Meeting-Chats.
  • Text-, Audio- und Videodaten: Sie haben die Möglichkeit, bei ZOOM die Chat-, Fragen- oder Umfragefunktionen zu nutzen. Insoweit werden die von Ihnen gemachten Texteingaben verarbeitet, um diese anzuzeigen und zu protokollieren. Um die Anzeige von Video und die Wiedergabe von Audio zu ermöglichen, werden entsprechend während der Dauer des Meetings die Daten vom Mikrofon Ihres Endgeräts sowie von einer etwaigen Videokamera des Endgeräts verarbeitet. Sie können die Kamera oder das Mikrofon jederzeit selbst über die ZOOM-App abschalten bzw. stummstellen.

Um an einem ZOOM-Meeting teilzunehmen bzw. den „Meeting-Raum“ zu betreten, müssen Sie zumindest Angaben zu Ihrem Namen bzw. Alias machen.

Die Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung bei der Durchführung von „ZOOM-Meetings“ ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO, soweit die Meetings im Rahmen von Vertragsbeziehungen durchgeführt werden. Sollte keine vertragliche Beziehung bestehen, ist die Rechtsgrundlage Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse besteht an der effektiven Durchführung von „Online-Meetings“. Als weitere Rechtsgrundlage kann auch die Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO zum Tragen kommen.

Wenn wir „Online-Meetings“ aufzeichnen wollen, werden wir Ihnen das im Vorwege transparent mitteilen und um eine Zustimmung bitten. Die Tatsache der Aufzeichnung wird Ihnen zudem in der „ZOOM“-App angezeigt. Die Rechtsgrundlage dafür ist eine Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO.

Wenn Sie bei „ZOOM“ als Benutzer registriert sind, dann können Berichte über „Online-Meetings“ (Meeting-Metadaten, Daten zur Telefoneinwahl, Fragen und Antworten in Webinaren, Umfragefunktion in Webinaren) bis zu einem Monat bei „ZOOM“ gespeichert werden.

3.2 Profiling, automatisierte Entscheidungsfindung

Die Daten werden von uns NICHT für Profiling, automatisierte Entscheidungsfindungen, Datenanalysen, Marktforschungen oder Werbung genutzt.

3.3 Empfänger / Weitergabe von Daten

Personenbezogene Daten, die im Zusammenhang mit der Teilnahme an „Online-Meetings“ verarbeitet werden, werden grundsätzlich nicht an Dritte weitergegeben, sofern sie nicht gerade zur Weitergabe bestimmt sind. Beachten Sie bitte, dass Inhalte aus „Online-Meetings“ wie auch bei persönlichen Besprechungstreffen häufig gerade dazu dienen, um Informationen mit Kunden, Interessenten oder Dritten zu kommunizieren und damit zur Weitergabe bestimmt sind.

3.4 Datenverarbeitung außerhalb der Europäischen Union

„ZOOM“ ist ein Dienst, der von einem Anbieter aus den USA erbracht wird. Aktuell ist es noch nicht möglich, ZOOM so zu konfigurieren, dass alle Daten ausschließlich in Rechenzentren innerhalb der EU / des EWR verarbeitet werden. Die Meeting-Metadaten werden weiterhin in Rechenzentren in den USA verarbeitet. Die Übermittlung der Meeting-Metadaten in die USA erfolgt auf Grundlage der zwischen ZOOM und uns geschlossenen Standard-Vertragsklauseln (SCC) der EU-Kommission.

Nach den Angaben von ZOOM ist die Übermittlung der Daten notwendig, um die Auslastung der ZOOM-Server zu kontrollieren. Ohne diese Kontrolle kann der Service nicht zuverlässig zur Verfügung gestellt werden. In Europa konnte die dafür erforderliche Infrastruktur bisher nicht aufgebaut werden, was perspektivisch aber geplant ist. Wenn Sie die Übermittlung der Meeting-Metadaten einschränken möchten, empfehlen wir Ihnen, sich bei ZOOM-Meetings mit einem Pseudonym anzumelden, das keine Rückschlüsse auf Ihren Namen oder Ihre Person zulässt und über eine VPN-Verbindung teilzunehmen.

3.5 Löschung von Daten

Die oben angegebenen Daten werden so lange verarbeitet, wie es für die Durchführung der Online-Meetings und damit zusammenhängender Services erforderlich ist. Das gilt nicht, sofern abweichend davon ein längerer Speicher- oder Aufbewahrungszeitraum gesetzlich vorgeschrieben ist.

Wird ein Online-Meeting aufgezeichnet, erfahren Sie dies über eine Vorankündigung des Organisators über eine technische Signalisierung. Sie können Ihre Kamera und ihr Mikrofon selbstständig deaktivieren und das Meeting jederzeit verlassen. Mit der Aufzeichnung werden die Daten des Audio- und Videostreams sowie optional die Nachrichten in der Chat-, Fragen- oder Umfragefunktion gespeichert und bleiben über die Dauer des Meetings hinaus gespeichert. Die auf den Cloudserver des Anbieters von ZOOM gespeicherten Daten werden nach spätestens 30 Tagen automatisch gelöscht. Soweit Online-Meetings nicht aufgezeichnet werden, speichert der Anbieter die Meeting-Inhalte nach eigenen Angaben nach Abschluss des Meetings nicht.

Wenn Sie mit einem ZOOM-Account angemeldet sind, können Berichte über „Online-Meetings“ (Meeting-Metadaten, Daten zur Telefoneinwahl, Fragen und Antworten in Webinaren, Umfragefunktion in Webinaren) bis zu einem Monat bei ZOOM gespeichert werden.

3.6 Welche Datenschutzrechte haben Sie?

Betroffene Personen haben jederzeit das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Sperrung, L schung oder auf Einschr nkung der Verarbeitung ihrer Daten. Sie k nnen Einwilligungen mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, die Datenverarbeitung bis zur Wirkung Ihres Widerrufs bleibt rechtens. Sie k nnen Ihre gespeicherten personenbezogenen Daten untere bestimmten Umst nden zur Datenübertragung in elektronischer Form oder in Kopie erhalten. Umfassende Informationen zu Ihren Rechten finden Sie in unserer Datenschutzerkl rung: https://www.aschestein.de/de/datenschutz

3.7 Widerspruchsrecht:

Verarbeiten wir Ihre Daten aus berechtigtem Interesse, so können Sie gegen diese Datenverarbeitung jederzeit Widerspruch einlegen. Dies würde auch für ein Profiling gelten. Die ASG führt kein automatisiertes Profiling durch.

Wir verarbeiten dann Ihre Daten nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen. Der Verarbeitung Ihrer Daten zum Zweck der Direktwerbung können Sie jederzeit ohne Angabe von Gründen widersprechen.

3.8 Beschwerderecht

Sind Sie der Meinung, dass wir bei der Verarbeitung Ihrer Daten gegen deutsches oder europäisches Datenschutzrecht verstoßen, so bitten wir Sie, mit uns Kontakt aufzunehmen, um Fragen aufklären zu können. Bitte kontaktieren Sie uns entweder postalisch (Adresse siehe https://www.aschestein.de/de/datenschutz) oder per E-Mail: kanzlei@aschestein.de. Sie können sich auch gerne vertrauensvoll an unseren Datenschutzbeauftragten wenden: datenschutz@aschestein.de. Im Zweifel können wir zusätzliche Informationen zur Bestätigung Ihrer Identität anfordern. Zudem steht Ihnen die Aufsichtsbehörde des Bundeslandes Hamburg als Ansprechpartner zur Verfügung.

4 Sicherheitshinweise zu E-Mails

Aus Sicherheitsgründen werden alle eingehenden E-Mails und Dateianhänge überprüft. Wird bei einer Prüfung eine Warnung ausgegeben, werden die E-Mails in Quarantäne verschoben und der Empfänger darüber informiert. Die E-Mails werden nach erfolgter Überprüfung durch die IT ggfs. anschließend ausgeliefert.

Wenn Sie zwingend bestimmte Dateien mit Makros oder unübliche Dateiformate oder große Dateien austauschen müssen, kontaktieren Sie bitte vorab Ihren Ansprechpartner bei uns. Dieser kann für Sie auf Nachfrage einen SharePoint bereitstellen.